Das Komfort-Bedienteil

Beim Komfort-Bedienteil handelt es sich um eine wandmontierte Benutzeroberfläche, mit deren Hilfe

  • Techniker das System über die Techniker-Programmiermenüs (kennwortgeschützt) programmieren und scharf oder unscharf schalten können. Benutzer können das System hiermit im täglichen Betrieb steuern.

  • Benutzer auf Benutzer-Programmiermenüs (kennwortgeschützt) zugreifen und Betriebseinstellungen am System vornehmen können (scharf/unscharf schalten). (Siehe SPC620/623 Bedienungsanleitung zu weiteren Einzelheiten zur Benutzer-Programmierung)

Das SPCK620 verfügt über Softkeys und ein großes grafisches Display (LCD) für eine einfache Bedienung. Der Funktionsumfang kann mit einem Schlüsselschalter-Erweiterungsmodul SPCE110 oder einem Anzeige-Erweiterungsmodul SPCE120 erweitert werden.

Das SPCK623 verfügt über einen Proxy-Ausweisleser (125 kHz EM 4102) für einen einfachen Benutzerzugang, Softkeys, ein großes LCD-Display und unterstützt Sprachansage. Der Funktionsumfang kann mit einem Schlüsselschalter-Erweiterungsmodul SPCE110 oder einem Anzeige-Erweiterungsmodul SPCE120 erweitert werden.

Nummer

Name

Beschreibung

1

LED-Statusanzeigen

Die LED-Statusanzeigen liefern Informationen über den aktuellen Systemzustand. Siehe hierzu Beschreibung der LEDs.

2

Display (LCD)

Das Display des Bedienteils zeigt Alarm- und Warnmeldungen an und dient als Benutzeroberfläche beim Programmieren des Systems (nur Techniker-Programmierung). (Siehe Zuweisung von Prioritäten zu angezeigten Meldungen.) Für das Display können Bedingungen konfiguriert werden, unter denen die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet wird.

3

Softkeys

Kontextsensitive Tasten zur Navigation innerhalb von Menüs und bei der Programmierung.

4

Eingabetaste

Bestätigen einer Anzeige oder Eingabe.

5

Menütaste Zurück

Zurückgehen im Menü.

Zurücksetzen von Summer, Sirene und Alarmen im Speicher.

6

Proxy-Empfangsbereich

Nur SPCK 623: Wenn das Bedienteil mit einem Proxy-Empfänger ausgestattet ist, müssen Benutzer den portablen Transponder innerhalb von 1 cm Entfernung zu diesem Bereich halten.

7

Alphanumerische Tasten

Die alphanumerischen Tasten ermöglichen die Eingabe von Text und Zahlen bei der Programmierung. Buchstaben werden gewählt, indem die Tasten entsprechend häufig gedrückt werden. Drücken Sie die Taste #, um zwischen Groß- und Kleinschreibung zu wechseln. Um eine Zahl einzugeben, muss die jeweilige Taste 2 Sekunden lang gedrückt werden.

8

Multifunktionale Navigationstaste

Navigation innerhalb von Menüs und Durchblättern der Alarmmeldungen. (Siehe Zuweisung von Prioritäten zu angezeigten Meldungen.)

9

Taste Informationen

Anzeigen von Informationen.

Zuweisung von Prioritäten zu angezeigten Meldungen

Fehlermeldungen und Alarme werden in der folgenden Reihenfolge auf dem Bedienteil angezeigt:

  • Meldergruppe

    – Alarm

    – Sabotage

    – Problem

  • MG-Alarme

    – Scharfschaltung fehlgeschlagen

    – Eingabe-Timeout

    – Codesabotage

  • Systemalarme

    – Netz

    – Batterie

    – Störung Netzteil

    – Störung Aux

    – Sicherung Außensirene

    – Sicherung Innensirene

    – Sabotage Sirene

    – Gehäusesabotage

    – Aux Sabotage 1

    – Aux Sabotage 2

    – Fremdfunk

    – Modem 1 Störung

    – Modem 1 Telefonleitung

    – Modem 2 Störung

    – Modem 2 Telefonleitung

    – Übertragungsfehler

    – Bedrohungspin

    – XBUS Leitungsbruch

    – XBUS Kommunikationsfehler

    – XBUS Netzstörung

    – XBUS Batteriestörung

    – XBUS Störung Stromversorgung

    – XBUS Störung Sicherung

    – XBUS Störung Sabotage

    – XBUS Störung Antenne

    – XBUS Fremdfunk

    – XBUS Überfall

    – XBUS Feuer

    – XBUS Medizinischer Notfall

    – XBUS Verbindung Stromversorgung

    – XBUS Ausgang Sabotage

    – XBUS Niedrige Spannung

    – Technikerquittierung erforderlich

    – Automatische Scharfschaltung

  • Systeminformationen

    – Meldergruppen im Dauertest

    – Offene Eingänge

    – Bereichsstatus

    – Batterie schwach (Sensor)

    – Sensor Störung Kommunikation

    – FÜ*-Batterie schwach

    – FÜ*-Kommunikationsstörung

    – FÜ*-Test überfällig

    – Kamera offline

    – Fernbedienung Batterie schwach

    – XBUS Überstrom

    – Name des Errichters

    – Telefonnummer des Errichters

    – Techniker freigegeben

    – Hersteller freigegeben

    – Neu starten

    – Hardware-Störung

    – Überstrom Ausgang

    – Batterie schwach

    – Ethernet-Link

    – Systemname

*Ein FÜ ist nur mit SiWay RF Kit (SPCW110, 111, 112, 114 ) kompatibel.